Habt ihr euch schon mal Gedanken gemacht, was genau hinter der Kleidung steckt, die ihr so kauft? Ich schon ab und an. Immer wenn ich was in der Hand gehalten habe, was zwar niedlich war und preisgünstig habe ich immer 2x das Stöffchen gefühlt. Irgendwie hat es mich meist nicht so richtig überzeugt. Aber nicht nur das Stöffchen. Oft auch war die Verarbeitung nicht so toll.
Schnubsi Papa hat mich immer gefragt, warum ich nicht das nehme, was ich anprobiert habe, sondern noch alle anderen Teilchen in der Grösse durch schaue...
Genau! Weil ich das perfekte dazwichen finden wollte. - Meist erfolglos.
Seit dem ich viel und gern selbst nähe hinterfrage ich mich immer: wie kann man einen Pullover für 20 Euro verkaufen, wenn doch der Wareneinsatz schon bei 40 liegt? Das geht ja überhaupt nicht auf! (hat gleich mein betriebswirtschaftliches Verständnis geschrien)
Genauer betrachtet leidet nicht nur die Qualität sondern vor Allem auch die, die das ganze herstellen. Damit meine ich nicht die riesigen Konzerne, die sich jeden Tag im Büro mit Zahlen und Marketingstrategien beschäftigen. Ich meine die, die das herstellen. Mit der Hand. Unter schlimmsten Bedingungen. Mehr als schlecht bezahlt und Umstände, die wir uns kaum erahnen können.
Mamimade hat eine super Aktion gestartet und so gut ich kann, werde ich das unterstützen.
Mir fehlt leider die Zeit ein komplettes Outfit mal so richtig in Szene zu setzen um dann ein von uns unprofessionelles Home Shooting zu machen und den Blogpost dazu zu verfassen (Wohl bemerkt sollte das Outfit auch noch genäht werden.) Jedenfalls mache ich das an dieser Stelle ganz in Gedanken und habe vielleicht zukünftig die Möglichkeit in einer weiteren Ausgabe des "This is not Okay" Magazins zu erscheinen. Ich gebe mir Mühe. Ich unterstütze aber mit all meiner Kraft diese Aktion und fange mit diesem Post an!
Wir können die Welt nicht umkrempeln. Aber ein kleines Stück für uns alle besser machen.
Schaut auch mal hier oder lest mal das hier

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